Sonntag, 15. Januar 2012

Richtig

Zu begreifen, dass ich keine negativen Eigenschaften habe, ist für mich einer der wichtigsten Schlüssel zu meinem persönlichen Glück. Natürlich habe ich eine Menge schlechte Angewohnheiten, die zu verringern sich lohnt - aber meine grundlegenden Eigenschaften sind alle in Ordnung, sind alle gottgewollt und genau so richtig, wie sie eben sind.
Ja, alle, auch meine große Nase, meine sprunghafte Kreativität, meine Fähigkeit, gleichzeitig für und gegen etwas zu sein, meine überbordende Kreativität, meine Empfindsamkeit. Viele dieser Eigenschaften hatten ihren "großen Tag" schon, wo sie zeigen durften, warum ich sie habe, und warum ich ohne sie schlechter dran wäre. Andere warten noch auf die Gelegenheit, das zu zeigen. Aber alle gehören sie zu mir, alle machen sie mich aus und ich möchte keine von ihnen missen. Ja, ich bin genau so richtig, wie ich bin. So quer, so kantig, so un-passend.

Wie schon eingangs geschrieben: schlechte Angewohnheiten sind etwas ganz anderes. Mangelnde Disziplin im Denken, Reden und Handeln, mangelnde Achtsamkeit, mangelnde Empathie schaden mir selbst und anderen und sind etwas, was ich mit Gottes Hilfe entschlossen verringern will. Denn, nicht zuletzt, legen sich diese schlechten Angewohnheiten wie ein schmutziger Schleier über meine Seele und verhindern, dass sie strahlt - und zum Strahlen wurde sie gemacht, dafür ist sie da. Sie strahlen zu lassen ist, wie ich glaube, Teil des Auftrags, warum ich hier bin - so gesehen im Innersten also Gottes-Dienst.

Und es zeigt sich, dass Egoismus, recht verstanden, das Beste für alle ist. Was mir im Innersten von Herzen gut tut, das ist auch für alle anderen gut und wenn ich so gut für mich sorge, dann bin ich ein Quell von Liebe, Inspiration und Freude für meine Mitmenschen. Was kann es schöneres geben.

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