Sonntag, 27. Mai 2012

Abschied

Ich nehme Abschied
von den verpassten Chancen, die ich nicht ergreifen wollte,
von den Beziehungen, die ich leichten Herzens habe scheitern lassen,
von den falschen Entscheidungen, die ich aus Bequemlichkeit traf,
von den Schmnerzen, die ich anderen antat, um es selbst vermeintlich leicht haben zu können.

Ich lasse all das ziehen, gebe den Raum in meiner Seele frei.
Ich erlaube meiner Seele, die Schmerzen und Schuldgefühle loszulassen.
Ich erlaube mir selbst, frei zu sein.
Ich erlaube mir, neue Wege zu lernen und zu gehen, Schritt für Schritt.

Sonntag, 15. April 2012

Danke

Ich danke Dir, mein Schöpfer und Erhalter,


für jede Erschwernis, die mir die Chance gibt, zu wachsen
für jede Enttäuschung, die den Zustand der Täuschung beendet, in dem ich zuvor war
für jede Verletzung, die ich erfahre, denn sie erlaubt mir, daran zu wachsen
für jede Irritation, die mich einlädt, meinen Horizont zu erweitern

Donnerstag, 15. März 2012

Von den 90%

OK, nicht alles klappt. Manchmal scheint es sogar richtig schlecht zu laufen. Vordergründig.

Aber das ist eine Illusion. Meistens läuft 1% des Lebens schlecht und 99% laufen gut - wenn's mal richtig dick kommt, vielleicht auch nur 90% oder gar nur 70% - aber das ist doch immer noch eine ausgesprochen gute Quote, oder?

Sonntag, 5. Februar 2012

Last Minute Winter

Ich hatte schon gedacht - nein, gehofft - der WInter ginge an uns vorüber, Klimaerwärmung und so. Als er dann doch noch kam, fiel es mir schwer, ihn zu mögen. Aber langsam aber sicher gewinnt er mein Herz mit strahlend kalten Tagen und kristallklarer Luft. Willkommen, kalter Freund!

Sonntag, 29. Januar 2012

Arbeits-Freuden

Hätte man mich als Kind und Jugendliche gefragt, was ich einmal werden wil, wäre da wohl Pastorin herausgekommen, später Musikerin - davon, eine kleine EDV-Firma zu leiten habe ich ganz sicher nicht geträumt. Personalverantwortung? Überhaupt, Verantwortung? Nein, damit wollte ich nichts zu tun haben.

Nun, es ist alles anders gekommen. Und mit großem Erstaunen habe ich lernen dürfen, dass genau dieser Job der richtige für mich ist. Dass es ein Geschenk ist, ihn tun zu dürfen und dass ich dankbar sein darf, dass er mich gefunden hat und nicht ihn - durch allerlei Umwege, die man einfach nur Fügung nennen kann.

Nun habe ich mit Menschen zu tun - was ich liebe, jeder Tag ist anders und voller Überraschungen - auch das liebe ich. Ich kann weit gehend frei entscheiden und ich tue Dinge, die ich beherrsche und durchaus gerne tue - zumindest nachdem ich gewisse Bilder in meinem Kopf, wie ich angeblich sein muss, loswerden durfte.

Und so kommt es, dass ich, lange ohne es zu merken, meinen Traumjob habe. Was kann es schöneres geben?

Mittwoch, 18. Januar 2012

Der Winter kommt...

...mit einem Flor von Eis und zarter Morgendämmerung. Wie habe ich ihn herbeigesehnt! Schön, dass Du da bist, alter Kumpel, machs Dir gemütlich bis Deine Zeit um ist.

Sonntag, 15. Januar 2012

Richtig

Zu begreifen, dass ich keine negativen Eigenschaften habe, ist für mich einer der wichtigsten Schlüssel zu meinem persönlichen Glück. Natürlich habe ich eine Menge schlechte Angewohnheiten, die zu verringern sich lohnt - aber meine grundlegenden Eigenschaften sind alle in Ordnung, sind alle gottgewollt und genau so richtig, wie sie eben sind.

Sonne im Herzen

Das erste Mal seit langem scheint die Sonne - ein schönes, ein unerwartetes Geschenk. Und gleich blüht die Seele auf, sprühen kleine Funken von Tatendrang. Wie wunderbar!