Sonntag, 29. Januar 2012

Arbeits-Freuden

Hätte man mich als Kind und Jugendliche gefragt, was ich einmal werden wil, wäre da wohl Pastorin herausgekommen, später Musikerin - davon, eine kleine EDV-Firma zu leiten habe ich ganz sicher nicht geträumt. Personalverantwortung? Überhaupt, Verantwortung? Nein, damit wollte ich nichts zu tun haben.

Nun, es ist alles anders gekommen. Und mit großem Erstaunen habe ich lernen dürfen, dass genau dieser Job der richtige für mich ist. Dass es ein Geschenk ist, ihn tun zu dürfen und dass ich dankbar sein darf, dass er mich gefunden hat und nicht ihn - durch allerlei Umwege, die man einfach nur Fügung nennen kann.

Nun habe ich mit Menschen zu tun - was ich liebe, jeder Tag ist anders und voller Überraschungen - auch das liebe ich. Ich kann weit gehend frei entscheiden und ich tue Dinge, die ich beherrsche und durchaus gerne tue - zumindest nachdem ich gewisse Bilder in meinem Kopf, wie ich angeblich sein muss, loswerden durfte.

Und so kommt es, dass ich, lange ohne es zu merken, meinen Traumjob habe. Was kann es schöneres geben?

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